Archiv der Kategorie Die Bahn und ich

36 Grad und es wird immer heißer…

Mehr muss man dazu ja nicht sagen. Angemachte Heizung, ausgemachte Klimaanlagen, sinnlose Verspätungen. Die Bahn meint es derzeit richtig gut mit uns Fahrgästen.
Auch wenn ich sonst versuche anständig zu bleiben, äußere ich heute ein gepflegtes “F*CKEN SIE SICH BITTE SONSTWOHIN” an die Deutsche Bahn AG. Jaja, ich weiß, ihr könnt nichts dafür. Es sind die Fahrgäste und die Technik.

Gott sei dank kann man sich zu Hause die Klamotten vom Leib reißen und den Ventilator anschmeißen.
Amen.

Manche Beiträge brauchen keinen Titel – und Inhalt

Aber wie alles andere auch, haben auch gewisse Dinge einen Anfang…

Ein Anfang

Was? Tja, das ist euch selbst überlassen. Aber wie bereits erwähnt: Sommerloch…

Bis demnächst!

Der morgendliche Aufreger

Am 2. Februar haben die Baumaßnahmen für Stuttgart 21 also begonnen. Für mich heißt das eigentlich, dass es so was wie ein Zurück gar nicht mehr geben kann.
Gegner verteilen trotzdem noch Flyer, Informieren im Bahnhof, beschmieren Plakate und halten Veranstaltungen über das Dagegen und ob es nun zu spät sei (letztens auch bei uns im kleinen Kaff).

Die Auswirkungen als Fahrgast spührt man trotzdem.
Derzeit ist es bei mir so, das die S-Bahnlinie, die ich nutze, kaum fährt. Fuhr sie früher im 15-Minuten Takt, kann man nun froh sein, wenn jede halbe Stunde mal ein Zug (Hauptbahnhof oben statt tief) angezottelt kommt. Klar, man hat mehr Zeit zum Kaffee holen, Bücher abgeben (die Stuttgart Zentralbücherei ist nicht so weit vom Bahnhof weg, wenn man mit den entsprechenden Verkehrsmittel jongliert) oder eben warten, bis man was rotes sieht (die S-Bahn… nicht Blut, weil man vor lauter Verzweiflung Mord begeht).

Das nervige an der ganzen Miesere ist weniger die Warterei, mehr ist es die Tatsache, dass ich zumindestens bisher nirgendwo am Bahnhof gut informiert wurde, warum gerade die Linie so fährt, was passiert ist, wo sie fährt und was man sonst als Fahrgast wissen möchte.
Nein, man muss dafür extra ins Internet schlürfen, die entsprechende Seite aufrufen um ersteinmal zu erfahren, dass IRGENDWELCHE BAUARBEITER HELDEN diese VERSCHISSENE S-BAHNRAMPE DEMOLIERT HABEN und man deswegen mit GERINGEN VERSPÄTUNGEN rechnen kann.

Ja, Bauarbeiter sind auch nur Menschen, Fehler können passieren, aber so eine bekloppte S-Bahnrampe in irgendeinerweise zu versulzen, damit vom Wetter geplagte Fahrgäste, die eh schon transpirieren teilweise, als hätten sie’s als Beruf erlernt, noch so einen Dreck anzumuten. Verspätungen können sein, Fahrplanabweichungen auch, aber kann man diesen morbiden Dreck nicht einfach ausschildern? Klare Ansagen geben alá “Hey, heute Gleis 3, da fährt euer Zug. Und nehmen Sie sich ‘nen Keks, es könnte länger dauern!”
Nein, nichts. Nada, wozu auch? In solchen Situationen bin ich froh flexible Arbeitszeiten zu haben und ich kann lange drumrum philosophieren von wegen “Was wäre, wenn dem nicht so wäre? Hätte ich von meinem Chef nun eins aufgedonnert bekommen, weil ich eine halbe Stunde später angetanzt bin als es im Vertrag steht, oder wie sieht’s aus?”
Klar, betrifft mich so nicht. Aber die Menschen die es betrifft, sollten es doch erfahren, irgendwoher, oder denke nur ich so?

Vorläufig mal genug Dampf abgelassen. Um ehrlich zu sein habe ich den Gedanken einen separaten Blog nur über das Thema Stuttgart 21 als Fahrgast zu machen, bei dem aber nicht nur ich alleine Autor sein möchte.
Sollte von euch Lesern welche Interesse hegen oder Menschen kennen, die aus Stuttgart kommen und sich regelmäßig darüber aufregen, gebt ihnen meine Mailadresse, meldet euch.
Danke für die Aufmerksamkeit!

… und jetzt baut Käthe sich mal ‘ne Rakete… (Insider)

… und ich hab die Cupcakes vergessen…

So stellt man sich doch einen Tag der Arbeit vor: Mittags mit dem Auto wandern gewesen, sich schließlich zu Hause hingelegt und drei Stunden geschlafen (letzte Woche war an Schlaf eher mäßig zu denken) und schließlich habe ich mich mit Ratatouille versucht abzulenken – von allem.

Tja und nun bin ich wieder am Grossstadtgeflüster hören, und “Berühr mich nicht” haut mich als Song immernoch um, auch wenn’s nicht dieses typische “Ich muss gar nix, is eh alles haufenweise Scheiße”-Manier ist.
So wollte ich eigentlich Fotos davon zeigen, wie denn die Sicht über Stuttgart momentan so ist … äh… wie sie gestern mittag war!
Doch dabei fiel mir wieder ein komplett andres Thema ein! Wollte doch noch darüber berichten, dass neben Kaffee noch Cupcakes sich in mein Leben erfolgreich eingeschlichen haben. Und wenn schon irgendwie die Hälfte der Blogs, die ich verfolge Essensbilder postet, schließe ich mich kurzweilig diesem total hippen Trend an.

Damit es nicht heißt “Wieso sind das erst zwei und dann drei?
Das hat ‘ne ganz banale Erklärung und eine wunderbare Geschichte.

Erst mal die Bilder.

Cupcakes noch ganz

Angeknabbert

Der Mc Bogen

Cupcakes noch ganz
Ja, ich bin der Jeans-Typ…

Wie man auf diesen Bildern sehr schön erkennen kann: Die Cupcakes wurden von oben fotografiert und meine Cam is nicht immer die Beste. (Fotofilter sei Dank und Photoshop-Abstürtze auch: Danke Photoshop!)
Auf jeden Fall waren die ersten beiden für die beste Person, die man sich wünschen kann und gern ‘nen Kaffee spendiert und da wir beide abends nicht wirklich sehr verfressen sind (und gut zu Mittagessen hatten), gab’s als Abendschmankerl endlich die Cupcakes Schoko und Vanille.
Die Ironie allerdings war, dass wir beide einen Zug später genommen hatten und dieser dann meinte, er könne uns mal mächtig über das Gleis legen. Und da war ich froh, Kaffee und Cupcake intus gehabt zu haben und nicht allein zu sein. Denn der Zug hatte Verspätung in der Abfahrt. Zuerst hieß es, dass Kinder auf den Gleisen seien – 20 Minuten Abfahrtsverzögerung. Schließlich hieß es wegen polizeilichen Ermittlungen – 15 Minuten Abfahrtsverzögerung. Parallel dazu hörten wir, dass auf dem Bahnsteig die Sprecherin durchsagte, dass wegen einer Oberleitungsstörung (oder weil rosa Elefanten auf den Gleisen wären – weiß ich nicht mehr so 100%) – 15 Minuten.
Auf jeden Fall kam ich dabei mal wieder so spät heim, dass es nur dazu reichte zu fluchen, duschen, Mails zu checken und zu der Zeit noch das CD-Cover fertig zu machen (und ich kameratechnische Pixelfehler feststellte…).
Nichtsdestotrotz haben die Cupcakes den Abend gerettet.

Das nächste wären eigentlich vier Cupcakes gewesen (also das letzte Bild – hey, 4 Cupcakes für 5,99€ is… günstig). Doch ich hatte ‘ne Begleitung, die ich SPONTAN auch auf ‘nen Kaffee und Cupcake einlud – die das aber irgendwie nicht so recht geblickt hat und mir am nächsten Tag fünf Euro zusteckte (ok, ich hab ihm auch 2 geliehen… Ich: “Komm mir gerade vor wie ‘ne Prostituierte…” J: “Wegen?” Ich: “Hab 2€ verliehen und bekomm 5 zurück… und als ich hinterher rennen wollte um drei zurückzugeben, isser weggerannt…”)

Und zum Ende und weil ich schwer am Überlegen bin Homo faber als Buch zu verbrennen (oder den Film anzugucken… hm…. *google*), noch ein Bild von oben genannten Mittag:

Stuttgart von oben

Das Leben in vollen Zügen genießen

Ironischerweise habe ich diesen Spruch an den örtlichen Verkehrsverbund weitergeleitet, sie mögen diesen doch mal für künftige Werbezwecke einsetzen.

Ob ich deswegen das Firmen-Jahresticket gewinne wage ich zu bezweifeln, aber es hätte definitiv was.
Alternativ hätte ich natürlich noch folgende Sprüche abgeben können:

  • Wir bringen Sie in Fahrt
  • Lassen Sie sich fahren, dann müssen Sie es selbst nicht tun
  • Vorwärts wie Rückwärts
  • Unsere Mülleimer sind Wühlreif
  • Echt! Abgefahren (passiert mir zumindestens, seit die DB meinte “Oh wir können den RE ja auch vorverlegen!!)

Ich weiß nicht, ob es Andernorts genauso ist, aber ich beobachte es jeden Tag, um auf Spruch vier Bezug zu nehmen, dass irgendein Mensch, der nicht so aussieht, als hätte er es nötig, in Mülleimern rumwühlt. Einerseits um Pfandflaschen rauszuziehen, öfters aber um eine gebraucht Bildzeitung rauszufischen.
Meine Bildzeitung-Zeit ist leider schon seit der 9. Klasse vorbei (parallel mit der BRAVO-Manie), aber damals kostete die Zeitung 80ct (Bravo 2,30€). Für 80ct würde ich nicht in einem Mülleimer rumwühlen!
Wäre es die ZEIT, New York Times oder ‘ne Geo-Ausgabe könnte man darüber nochmal sprechen, aber ich würde weder für die BILD, noch für die Welt kompakt meine Hand in einen Mülleimer stecken.
Pfui, sag ich da, PFUI!!